Erdmassenberechnung für den Neubau der OGS in Vlotho-Valdorf
Präzises Urgelände- und Baugrubenaufmaß als nachvollziehbare Grundlage für die Abrechnung der Erdarbeiten.Das Projekt auf einen Blick
Branche
Tiefbau, Bauunternehmen, Generalunternehmer, Abrechnungsbüros, öffentliche Bauprojekte
Region
NRW, Kreis Herford, Vlotho-Valdorf
Leistung
Urgeländeaufmaß, Baugrubenaufmaß, Erdmassenberechnung und vermessungstechnische Baubegleitung
Zeitraum
03/2026 und 06/2026
Besonderheit
Vergleich zweier Geländezustände zur prüffähigen Ermittlung der tatsächlich bewegten Erdmassen während des laufenden Schulbetriebs
Übergabeformate
PDF-Abrechnungsplan mit Flächen- und Mengenermittlung, Bestandspläne und DXF-Datei
Ausgangslage
Für den Neubau einer offenen Ganztagsschule mit Mensa an der Grundschule Valdorf benötigte die Hermann Vollmer Gesellschaft für Tief- und Straßenbau mbH eine belastbare Grundlage für die spätere Abrechnung der Erdarbeiten.
Dafür sollte zunächst das ursprüngliche Gelände vollständig vermessen und nach Abschluss des Aushubs der Zustand der Baugrube erneut erfasst werden. Aus dem Vergleich beider Geländemodelle ließ sich das tatsächlich bewegte Erdvolumen präzise bestimmen.
Zusätzlich wurde die Baumaßnahme durch weitere Vermessungsleistungen begleitet. Dazu gehörten die Einrichtung eines Höhenbezugspunktes und ergänzende Absteckarbeiten während der Bauphase.
Herausforderungen
Die Vermessungsarbeiten fanden während des laufenden Schulbetriebs statt. Außendienst und Baustellenablauf mussten daher so koordiniert werden, dass Schüler, Lehrkräfte und der parallel laufende Baubetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wurden.
Für eine belastbare Erdmassenberechnung war außerdem entscheidend, sowohl das Urgelände als auch die spätere Baugrube vollständig und mit vergleichbarer Genauigkeit aufzunehmen. Nur so konnten die beiden Zustände eindeutig miteinander verglichen und die Aushubmengen nachvollziehbar berechnet werden.
Unser Vorgehen
01
Aufnahme des Urgeländes
Vor Beginn der Erdarbeiten wurde die vorhandene Geländeoberfläche vollständig lage- und höhenmäßig aufgenommen.
02
Einrichtung des Höhenbezuges
Parallel zur Bestandsaufnahme wurde ein Höhenbezugspunkt eingerichtet, der während der weiteren Baumaßnahme als verlässliche Grundlage für Höhenübertragungen und Absteckarbeiten diente.
03
Zweite Vermessung nach dem Aushub
Nach Herstellung der Baugrube wurde der veränderte Geländezustand erneut vollständig aufgenommen.
04
Erstellung der digitalen Geländemodelle
Im Innendienst wurden aus beiden Messkampagnen Bestandspläne und digitale Geländemodelle des Urgeländes und der Baugrube erzeugt.
05
Erdmassenberechnung und Abrechnungsplan
Durch den rechnerischen Vergleich der beiden Geländemodelle wurde das tatsächlich bewegte Erdvolumen bestimmt und in einem übersichtlichen Abrechnungsplan mit Flächen- und Mengenermittlung dokumentiert.
Unser Vorgehen
01. Aufnahme des Urgeländes
Vor Beginn der Erdarbeiten wurde die vorhandene Geländeoberfläche vollständig lage- und höhenmäßig aufgenommen.
02. Einrichtung des Höhenbezuges
Parallel zur Bestandsaufnahme wurde ein Höhenbezugspunkt eingerichtet, der während der weiteren Baumaßnahme als verlässliche Grundlage für Höhenübertragungen und Absteckarbeiten diente.
03. Zweite Vermessung nach dem Aushub
Nach Herstellung der Baugrube wurde der veränderte Geländezustand erneut vollständig aufgenommen.
04. Erstellung der digitalen Geländemodelle
Im Innendienst wurden aus beiden Messkampagnen Bestandspläne und digitale Geländemodelle des Urgeländes und der Baugrube erzeugt.
05. Erdmassenberechnung und Abrechnungsplan
Durch den rechnerischen Vergleich der beiden Geländemodelle wurde das tatsächlich bewegte Erdvolumen bestimmt und in einem übersichtlichen Abrechnungsplan mit Flächen- und Mengenermittlung dokumentiert.
Technologien & Equipment
Für die Bestandsaufnahme von Urgelände und Baugrube kamen Tachymeter und GNSS zum Einsatz. Damit konnten die Geländeoberflächen präzise lage- und höhenmäßig erfasst und auf eine gemeinsame Grundlage bezogen werden.
Im Innendienst wurden aus den Messdaten digitale Geländemodelle erstellt und miteinander verglichen. Die Auswertung, Volumenberechnung und Erstellung der Bestands- und Abrechnungspläne erfolgten in Geograf.
Geräte
- Tachymeter
- GNSS-System
- Vermessungszubehör für Höhenbezug und Absteckung
Software
- Geograf
Ergebnis & Mehrwert
Prüffähige Mengenermittlung für die Abrechnung der Erdarbeiten
Das Ergebnis war eine nachvollziehbare Erdmassenberechnung auf Grundlage des vermessenen Urgeländes und der später aufgenommenen Baugrube. Die ermittelten Flächen und Mengen wurden in einem strukturierten Abrechnungsplan dokumentiert.Mehrwert für den Auftraggeber:
Präzise Ermittlung der Aushubmengen
Nachvollziehbare Abrechnung der Erdarbeiten
Digitaler Vergleich beider Geländezustände
Prüffähige Flächen- und Mengendokumentation
Verlässlicher Höhenbezug für die Bauphase
Aktuelle Daten für weitere Absteckarbeiten
Gerade bei größeren Erdbaumaßnahmen können bereits geringe Abweichungen erhebliche Auswirkungen auf die Abrechnung haben. Der vermessungstechnische Vergleich von Urgelände und Baugrube schafft Transparenz für Auftraggeber und Auftragnehmer und reduziert Unklarheiten bei der Mengenermittlung.
Auch für weitere Tiefbau-, Hochbau- und Erschließungsprojekte eignet sich dieses Verfahren überall dort, wo bewegte Erdmassen objektiv bestimmt und prüfbar dokumentiert werden müssen.
Sie benötigen eine belastbare Erdmassenberechnung für Abrechnung oder Bauplanung?
Wir erfassen die relevanten Geländezustände, erstellen digitale Geländemodelle und dokumentieren Flächen und Mengen nachvollziehbar in einem Abrechnungsplan.