Drohnenvermessung und Grenzanzeige für ein Kieswerk

Präzise Geodaten und nachvollziehbare Grenzdarstellung als Grundlage für Nachweise, Planung und Abbaukontrolle.

Das Projekt auf einen Blick

Branche

Kieswerke, Rohstoffgewinnung, Abbauplanung

Region

NRW

Leistung

Grenzanzeige, Drohnenvermessung, Orthofoto, Punktwolke, 3D-Geländemodell

Zeitraum

01/24

Besonderheiten

Vermessung in sensibler Lage mit erhöhtem Abstimmungsaufwand für UAV-Befliegung und ergänzender Grenzaufnahme im Gelände

Übergabeformate

Orthofoto, 3D-Punktwolke, PDF, DXF, E57

Ausgangslage

Für ein Abbaugebiet eines Kieswerks wurde eine nachvollziehbare Grenzdarstellung sowie eine belastbare Datengrundlage für Nachweise gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde benötigt. Gleichzeitig sollte die Vermessung als Grundlage für die weitere Planung im Kiesabbau dienen. Ziel war eine präzise digitale Erfassung der Geländeoberfläche, um den aktuellen Abbaustand zu dokumentieren, ein 3D-Geländemodell abzuleiten und verlässliche Grundlagen für Volumenberechnungen und weitere Planungen zu schaffen.Sanierungsplanung war deshalb eine aktuelle, georeferenzierte Datengrundlage erforderlich.

Herausforderungen

Das Projekt stellte sowohl vermessungstechnisch als auch organisatorisch besondere Anforderungen. Die UAV-Befliegung musste in einem sensiblen Luftraum durchgeführt und entsprechend abgestimmt sowie freigegeben werden. Die unmittelbare Nähe zu einem Flughafen und zu einer Autobahn erhöhte den Abstimmungsaufwand zusätzlich. Auch im Gelände waren die Bedingungen anspruchsvoll: Bewuchs, eingeschränkte Sicht und unklare Grenzpunkte erschwerten die Arbeiten vor Ort und machten ergänzende klassische Vermessung erforderlich.

Unser Vorgehen

01

Sichtung der Unterlagen und Vorbereitung

Zu Beginn wurden die Katasterunterlagen gesichtet und die Grundlagen für Grenzanzeige und Vermessung ausgewertet.

02

Grenzpunkte prüfen und ergänzen

Vor Ort wurden vorhandene Grenzpunkte aufgesucht, freigelegt und überprüft. Fehlende Punkte wurden mit temporären Marken abgesteckt.

03

Passpunkte einmessen und Befliegung vorbereiten

Für die spätere Georeferenzierung der Luftbilder wurden Passpunkte eingerichtet und eingemessen. Parallel dazu wurden die Voraussetzungen für die UAV-Befliegung abgestimmt und vorbereitet.

04

Systematische Drohnenvermessung des Abbaugebiets

Der relevante Bereich wurde mit hoher Bildüberdeckung beflogen, um eine vollständige und belastbare Datengrundlage für die weitere Auswertung zu erhalten.

05

Ergänzendes terrestrisches Aufmaß

Bereiche mit eingeschränkter Sicht, zum Beispiel durch Bewuchs, wurden zusätzlich terrestrisch aufgenommen.

06

Datenverarbeitung und Modellbildung

Im Innendienst wurden Orthofoto, Punktwolke und digitales Geländemodell erzeugt, die Grenzanzeige ausgewertet und alle Daten zu einem konsistenten Gesamtmodell zusammengeführt.

Unser Vorgehen

01. Sichtung der Unterlagen und Vorbereitung

Zu Beginn wurden die Katasterunterlagen gesichtet und die Grundlagen für Grenzanzeige und Vermessung ausgewertet.

02. Grenzpunkte prüfen und ergänzen

Vor Ort wurden vorhandene Grenzpunkte aufgesucht, freigelegt und überprüft. Fehlende Punkte wurden mit temporären Marken abgesteckt.

03. Passpunkte einmessen und Befliegung vorbereiten

Für die spätere Georeferenzierung der Luftbilder wurden Passpunkte eingerichtet und eingemessen. Parallel dazu wurden die Voraussetzungen für die UAV-Befliegung abgestimmt und vorbereitet.

04. Systematische Drohnenvermessung des Abbaugebiets

Der relevante Bereich wurde mit hoher Bildüberdeckung beflogen, um eine vollständige und belastbare Datengrundlage für die weitere Auswertung zu erhalten.

05. Ergänzendes terrestrisches Aufmaß

Bereiche mit eingeschränkter Sicht, zum Beispiel durch Bewuchs, wurden zusätzlich terrestrisch aufgenommen.

06. Datenverarbeitung und Modellbildung

Im Innendienst wurden Orthofoto, Punktwolke und digitales Geländemodell erzeugt, die Grenzanzeige ausgewertet und alle Daten zu einem konsistenten Gesamtmodell zusammengeführt.

Technologien & Equipment

Für die Vermessung wurde die Fläche per Drohne flächendeckend erfasst und mit klassischer Vermessungstechnik ergänzt. So ließ sich auch in einem großen und teilweise schwer zugänglichen Abbaugebiet eine belastbare Datengrundlage erzeugen. Die photogrammetrische Auswertung der Luftbilder lieferte Orthofoto, Punktwolke und Geländemodell. Ergänzende GNSS- und Tachymeteraufnahmen ermöglichten die Einbindung von Grenz- und Detailinformationen in ein gemeinsames Gesamtmodell.

Geräte

  • Drohne (UVA)
  • GNSS-System zur Georeferenzierung
  • Tachymeter

Software

  • Agisoft
  • Geograf Vision

Ergebnis & Mehrwert

Belastbare Datengrundlage für Nachweise und Abbauplanung Das Ergebnis war eine nachvollziehbare Grenzanzeige in Verbindung mit einem hochauflösenden Orthofoto, einer georeferenzierten Punktwolke und einem 3D-Geländemodell des Abbaugebiets. Vorteile für den Auftraggeber:
Z

Nachvollziehbare Grenzdarstellung

Z

Dokumentierter Abbaustand

Z

Orthofoto und Punktwolke aus einem Datenbestand

Z

Grundlage für Volumenberechnungen

Z

Belastbare Nachweise gegenüber Behörden

Z

Effiziente Erfassung großer Flächen

Auch über dieses Projekt hinaus eignet sich die Kombination aus Drohnenvermessung und klassischer Ingenieurvermessung für Bestandsdokumentationen, Volumen- und Massenermittlungen sowie für Nachweise in Abbau- und Deponiebereichen.

Sie benötigen eine belastbare Datengrundlage für ein Abbaugebiet, eine Grenzanzeige oder Volumenberechnungen?

Wir erfassen großflächige Bereiche per Drohne und klassischer Vermessung präzise als Grundlage für Planung, Nachweise und Dokumentation.

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Ihre Ansprechpartnerin:
Pia Sudholz

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