3D-Sohlaufnahme der Werre in Lage für BWK-Nachweise und Querprofile

Flächige Vermessung einer rund 2 km langen Gewässerstrecke als digitale Grundlage für Bewertung und Planung.

Das Projekt auf einen Blick

Branche

Gewässerbau, Ingenieurbüros, Städte und Gemeinden

Region

NRW, Kreis Lippe, Lage

Gewässertyp

Werre, Fließgewässer, Messstrecke von ca. 2 km

Leistung

Sohlvermessung, 3D-Punktwolke

Zeitraum

04/26

Besonderheiten

Strömung, flache Bereiche, Hindernisse, eingeschränkte Zugänglichkeit

Übergabeformate

3D-Punktwolke als Grundlage für BWK-Nachweise, Querprofile und Gewässerbewertung

Ausgangslage

Für die IWA Ingenieurgesellschaft für Wasser- und Abfallwirtschaft mbH & Co. KG wurde eine präzise Datengrundlage zur Gewässerbewertung der Werre benötigt. Ziel war die Erstellung einer georeferenzierten 3D-Punktwolke als Basis für BWK-Nachweise und weiterführende Gewässerbetrachtungen.

Aus dieser Datengrundlage lassen sich unter anderem Sohltiefen und Querprofile ableiten. Damit entsteht eine belastbare Grundlage für fachliche Bewertungen und weitere Planungsschritte.

Herausforderungen

Die Vermessung entlang der Werre war durch mehrere Randbedingungen geprägt. Dichte Vegetation erschwerte den Zugang zu den Uferbereichen. Im Gewässer selbst mussten Hindernisse, wechselnde Tiefen und teils sehr flache Abschnitte berücksichtigt werden.

Zusätzlich wirkte die Strömung auf das Messsystem ein, was eine stabile und vollständige Datenerfassung anspruchsvoll machte.

Unser Vorgehen

01

Ortsbegehung und Messkonzept

Zu Beginn wurden Zugänglichkeit, Gewässerabschnitte und Randbedingungen bewertet und ein passendes Messkonzept für die Vermessung festgelegt.

02

Aufnahme der Wasserfläche und Gewässerränder

Zunächst wurden die Gewässerränder als geometrische Grundlage für die weitere Datenerfassung aufgenommen.

03

Flächendeckende Tiefenmessung

Anschließend wurde die Gewässersohle systematisch im Raster befahren, um eine möglichst vollständige und durchgängige Erfassung zu erreichen.

04

Ergänzende GNSS-Messungen

Zusätzlich wurden Randbereiche und Wasserspiegel aufgenommen, um alle Daten sauber miteinander zu verknüpfen.

05

Qualitätskontrolle vor Ort

Bereits während der Vermessung wurden die Messdaten direkt kontrolliert, um eine vollständige Abdeckung und eine hohe Datenqualität sicherzustellen.

06

Datenverarbeitung und 3D-Modell

Im Anschluss wurden die Messdaten geprüft, bereinigt und zusammengeführt. Aus Echolot-, GNSS- und Wasserspiegeldaten entstand ein georeferenziertes 3D-Modell der Gewässersohle als belastbare Grundlage für weitere Planungen.

Unser Vorgehen

01. Ortsbegehung und Messkonzept

Zu Beginn wurden Zugänglichkeit, Gewässerabschnitte und Randbedingungen bewertet und ein passendes Messkonzept für die Vermessung festgelegt.

02. Aufnahme der Wasserfläche und Gewässerränder

Zunächst wurden die Gewässerränder als geometrische Grundlage für die weitere Datenerfassung aufgenommen.

03. Flächendeckende Tiefenmessung

Anschließend wurde die Gewässersohle systematisch im Raster befahren, um eine möglichst vollständige und durchgängige Erfassung zu erreichen.

04. Ergänzende GNSS-Messungen

Zusätzlich wurden Randbereiche und Wasserspiegel aufgenommen, um alle Daten sauber miteinander zu verknüpfen.

05. Qualitätskontrolle vor Ort

Bereits während der Vermessung wurden die Messdaten direkt kontrolliert, um eine vollständige Abdeckung und eine hohe Datenqualität sicherzustellen.

06. Datenverarbeitung und 3D-Modell

Im Anschluss wurden die Messdaten geprüft, bereinigt und zusammengeführt. Aus Echolot-, GNSS- und Wasserspiegeldaten entstand ein georeferenziertes 3D-Modell der Gewässersohle als belastbare Grundlage für weitere Planungen.

Technologien & Equipment

Für die Vermessung kam ein Tiefenmessboot mit Echolottechnik und GNSS-Positionierung zum Einsatz. Die Methode eignet sich besonders für Fließgewässer und Bereiche, in denen eine klassische Aufnahme im Gewässer nur mit hohem Aufwand, eingeschränkter Zugänglichkeit oder erhöhtem Risiko möglich wäre.

Das System ermöglicht eine zügige, georeferenzierte Datenerfassung und liefert eine belastbare Grundlage für die weitere Planung.

Geräte

  • Echolotboot
  • GNSS-Systeme zur Lage- und Höhenaufnahme

Software

  • 3D-Auswertung
  • Geograf Vision

Ergebnis & Mehrwert

Hochauflösende 3D-Daten für Bewertung und Planung

Bereitgestellt wurde eine georeferenzierte 3D-Punktwolke der Werre im Format E57. Sie dient als Grundlage für Gewässerbewertung, Profilableitungen und hydraulische Nachweise.

Vorteile für den Auftraggeber:

Z

Flächige Sohlaufnahme auf ca. 2 km

Z

Grundlage für BWK-Nachweise

Z

Präzise Querprofile aus 3D-Daten

Z

Hohe Datendichte statt Einzelpunkte

Z

Zeitersparnis im Außendienst

Z

Sichere Planungsgrundlage

Sie benötigen eine präzise Gewässervermessung oder 3D-Daten für hydraulische Nachweise?

Wir erfassen Fließgewässer georeferenziert und flächendeckend als Grundlage für Gewässerbewertung, Profile und weitere Planungen.

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Ihre Ansprechpartnerin:
Pia Sudholz

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