Tiefenvermessung eines Kieslochs in Minden-Leteln

Präzise Erfassung der Gewässersohle inklusive Volumenberechnung und 3D-Daten als belastbare Grundlage für wasserbauliche Bewertungen und weitere Planungen.

Das Projekt auf einen Blick

Branche

Gewässerbau, Ingenieurbüros, Städte, Gemeinden

Region

NRW, Kreis Minden-Lübbecke, Minden-Leteln

Gewässertyp

Ehemaliges Kiesloch

Leistung

Sohlvermessung, Volumenberechnung, 3D-Punktwolke

Zeitraum

02/26

Besonderheiten

Präzise Tiefenerfassung auch bei eingeschränkt zugänglichen Uferbereichen

Übergabeformate

3D-Punktwolke, digitale Geländemodelle, Volumenberechnung 

Ausgangslage

Die Städtischen Betriebe Minden benötigten belastbare Aussagen zur aktuellen Sohlgeometrie und zum Wasservolumen eines ehemaligen Kieslochs in Minden-Leteln. Ziel war es, eine verlässliche Datengrundlage für wasserbauliche Bewertungen und weitere Planungen zu schaffen.

Gefragt waren dabei exakte Tiefenangaben, ein digitales Modell der Gewässersohle und eine nachvollziehbare Volumenberechnung. Denn bei Gewässern reicht der Blick auf die Wasseroberfläche nicht aus – entscheidend ist, wie die Sohle darunter tatsächlich ausgebildet ist.

Herausforderungen

Die Vermessung erfolgte unter Bedingungen, wie sie bei Bestandsgewässern häufig vorkommen. Uferbereiche waren durch Bäume und dichten Bewuchs nur eingeschränkt zugänglich. Außerdem war es nicht möglich, das Kiesloch vollständig zu umlaufen, sodass die Randaufnahme nur punktuell erfolgen konnte.

Gerade bei solchen Projekten liegt die eigentliche Herausforderung unter der Wasseroberfläche: Sichtbar ist nur das Gewässer selbst, die für Planung und Bewertung relevanten Informationen befinden sich jedoch am Grund.

Unser Vorgehen

01

Ortsbegehung und Messkonzept

Zu Beginn wurde die Örtlichkeit begutachtet, Zugänge bewertet und ein passendes Messkonzept für die Vermessung festgelegt.

02

Aufnahme der Wasserfläche

Anschließend wurde das Echolotboot ins Wasser eingesetzt und zunächst entlang des Gewässerrandes geführt, um die äußere Begrenzung der Wasserfläche aufzunehmen.

03

Flächendeckende Tiefenmessung

Im nächsten Schritt befuhr das System das Gewässer eigenständig in einem systematischen Raster. Dabei wurden kontinuierlich Tiefenwerte erfasst und die Gewässersohle flächendeckend aufgenommen.

04

Ergänzende GNSS-Messungen

Zusätzlich wurden zugängliche Randbereiche per GNSS erfasst. Auch der aktuelle Wasserspiegel wurde separat aufgenommen, um die Messdaten sauber miteinander zu verknüpfen.

05

Qualitätskontrolle vor Ort

Die erfassten Daten wurden direkt während der Messung auf Laptop oder Tablet visualisiert. So konnten Bereiche mit höherem Detailbedarf unmittelbar überprüft und bei Bedarf nacherfasst werden.

06

Datenverarbeitung im Innendienst

Nach dem Außeneinsatz erfolgten die Plausibilitätsprüfung der Messdaten, die Bereinigung von Störwerten, die Zusammenführung von Echolot- und GNSS-Daten sowie die Erstellung eines digitalen Sohlmodells. Diese Datenverarbeitung bildet die Grundlage für die spätere Volumenberechnung.

06

Datenintegration und 3D-Modell

Die Tiefendaten des Echolots wurden mit den GNSS-Messungen der Randbereiche und dem gemessenen Wasserspiegel kombiniert. Ergebnis ist ein georeferenziertes 3D-Modell der Gewässersohle als konsistente Datengrundlage für weitere Auswertungen im Gewässerbau.

Unser Vorgehen

01. Ortsbegehung und Messkonzept

Zu Beginn wurde die Örtlichkeit begutachtet, Zugänge bewertet und ein passendes Messkonzept für die Vermessung festgelegt.

02. Aufnahme der Wasserfläche

Im nächsten Schritt befuhr das System das Gewässer eigenständig in einem systematischen Raster. Dabei wurden kontinuierlich Tiefenwerte erfasst und die Gewässersohle flächendeckend aufgenommen.

03. Flächendeckende Tiefenmessung

Im nächsten Schritt befuhr das System das Gewässer eigenständig in einem systematischen Raster. Dabei wurden kontinuierlich Tiefenwerte erfasst und die Gewässersohle flächendeckend aufgenommen.

04. Ergänzende GNSS-Messungen

Zusätzlich wurden zugängliche Randbereiche per GNSS erfasst. Auch der aktuelle Wasserspiegel wurde separat aufgenommen, um die Messdaten sauber miteinander zu verknüpfen.

05. Qualitätskontrolle vor Ort

Die erfassten Daten wurden direkt während der Messung auf Laptop oder Tablet visualisiert. So konnten Bereiche mit höherem Detailbedarf unmittelbar überprüft und bei Bedarf nacherfasst werden.

06. Datenverarbeitung im Innendienst

Nach dem Außeneinsatz erfolgten die Plausibilitätsprüfung der Messdaten, die Bereinigung von Störwerten, die Zusammenführung von Echolot- und GNSS-Daten sowie die Erstellung eines digitalen Sohlmodells. Diese Datenverarbeitung bildet die Grundlage für die spätere Volumenberechnung.

07. Datenintegration und 3D-Modell

Die Tiefendaten des Echolots wurden mit den GNSS-Messungen der Randbereiche und dem gemessenen Wasserspiegel kombiniert. Ergebnis ist ein georeferenziertes 3D-Modell der Gewässersohle als konsistente Datengrundlage für weitere Auswertungen im Gewässerbau.

Technologien & Equipment

Geräte

  • Echolotboot
  • GNSS zur Rand- und Höhenaufnahme

Software

  • 3D-Auswertung
  • Geograf Vision

Ergebnis & Mehrwert

Präzise Datengrundlage für Gewässerbewertung und Planung

Die Vermessung lieferte eine georeferenzierte Erfassung der Gewässersohle inklusive Volumenberechnung und digital weiterverarbeitbarer 3D-Daten.

Für den Auftraggeber bedeutet das:

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Belastbare Tiefenangaben

Z

Transparente Volumenberechnung

Z

3D-Daten für die Fachplanung

Z

Digitale Weiterverarbeitung ohne Medienbruch

Z

Sichere Grundlage für Maßnahmen

Z

Präzise Bestandsdaten trotz eingeschränkter Zugänglichkeit

Sie benötigen eine Tiefenvermessung oder Volumenberechnung für ein Gewässer?

Wir liefern präzise Messdaten und georeferenzierte Bestandsgrundlagen für Kieslöcher, Rückhaltebecken, Seen und weitere Anwendungen im Gewässerbau.

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Ihre Ansprechpartnerin:
Pia Sudholz

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